Mitteilungen
Forschungsprojekte Tariftool-XL und FlexiTarife

Über das Förderprogramm "eTicketing und digitale Vernetzung im ÖPNV" werden vom BMVI 12 Projekte unterstützt, um überregionales Ticketing und die automatisierte Fahrpreisfindung im ÖPNV voranzutreiben. Die WVI ist an zwei Projekten beteiligt.

 

 

Tariftool-XL          Softwaresystem zur Entwicklung flexibler Tarife im ÖPNV

 

Elektronische Fahrgeldmanagementsysteme (EFM) gewinnen im ÖPNV an Bedeutung. Sie schließen eine elektronische Preisermittlung ein und können innovative, stärker nutzungsbezogene Tarifsysteme umsetzen. Die Entwicklung flexibler Tarifkonzepte ist jedoch hoch komplex und stellt die Verkehrsverbünde vor besondere Herausforderungen. Die Entwicklung solcher Tarifsysteme erweist sich heutzutage insbesondere aufgrund fehlender Real- und Vergleichsdaten als äußerst schwierig. Dies ist ein wesentliches Hemmnis bei der Einführung elektronischer Tarife bzw. EFM-Systemen der Stufe 3. Das Forschungsprojekt hat daher das Ziel, einen grundlegenden neuen methodischen Ansatz für die Tarifentwicklung im ÖPNV mit einer neuen, sich jederzeit etablierten tarifspezifischen Programmiersprache zu kombinieren und dies über ein Softwaresystem mit Software As A Service (SaaS)-Komponenten als Werkzeug für den zukünftigen Projekteinsatz nutzbar zu machen.

 

Das Projekt wird vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktur-systeme IVI in Dresden gemeinsam mit der WVI durchgeführt. Die WVI wird als Federführer das vom Fraunhofer IVI bereitgestellte Tariftool-XL prototypisch für einen Teilverkehrsraum im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) einsetzen.

 

 

Flexi Tarife          Entwicklung , Anwendung und Wirkungsermittlung
                             flexibler Tarife auf Basis von EFM-Systemen

 

Im Rahmen des Vorhabens sollen verschiedene Formen flexibler Tarife in einer Pilotphase in den beiden E-Ticket-Systemen des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) und der KreisVerkehr Schwäbisch Hall GmbH (KSH) umgesetzt und in Pilotversuchen getestet werden. Damit werden zwei verschieden strukturierte Verbundräume und die beiden möglichen Kundenmedien eines E-Ticket-Systems (Smartphone und Chipkarte) betrachtet. Aus dieser Pilotphase können Erkenntnisse über die Akzeptanz und die Wirkungen flexibler Tarife gewonnen werden. Sofern die entwickelten Tarife in der Praxis von den Kunden angenommen werden, werden diese voraussichtlich dauerhaft in den beiden Verbundräumen umgesetzt.

 

Die WVI ist in allen Projektphasen beteiligt und vorrangig für die Entwicklung der Tarifangebote zuständig. Ausgehend von der spezifischen Verkehrs- und Tarifsituation in den beiden Verkehrsverbünden NVV und KSH und der jeweils verfügbaren Vertriebstechnik wird die WVI sachgerechte Tarifangebote vorschlagen, die im Rahmen des Pilotversuches getestet und evaluiert werden.

 

Hintergrundinformationen zum Förderprogramm des BMVI: http://mobilitaet21.de/eticket-deutschland/

 

Projektblatt


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